Michèle Gurtner gewinnt Grand Prix Darstellende Künste 26

Michèle Gurtner mit dem Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring 2026 geehrt. Mit dem Preis würdigt das BAK das prägende Wirken der Schauspielerin und Performerin.

Michèle Gurtner, geboren 1972, stammt aus Bern und Genf und wurde an der Accademia Dimitri ausgebildet. Seither hat sie eine pluridisziplinäre Praxis entwickelt, die Theater, Performance und Bewegung miteinander verbindet. Seit über drei Jahrzehnten begeistert sie als Schauspielerin und Mitgestalterin zahlreicher Theaterprojekte, die sich mit zeitgenössischen Texten, Neuinterpretationen klassischer Werke sowie choreografischen Stücken auseinandersetzen.

Mit grosser Präzision schafft sie eigenwillige, zutiefst menschliche Figuren und prägt damit viele Bühnenprojekte entscheidend mit. 1997 gründete Gurtner die Compagnie Gloria Rigole mit. Sie arbeitet sowohl in der Schweiz als auch in Frankreich mit bekannten Theaterschaffenden wie Oscar Gómez Mata, Jonathan Capdevielle oder dem Kollektiv GREMAUD/GURTNER/BOVAY zusammen.

Neun weitere Schweizer Preise Darstellende Künste 2026

Neben dem Hauptpreis vergibt das BAK neun weitere Schweizer Preise Darstellende Künste 2026. Ausgezeichnet werden Personen und Institutionen, die einen herausragenden Beitrag zum vielfältigen Schweizer Kulturschaffen in den Darstellenden Künsten leisten: Damian Bright, das Festival internazionale di narrazione di Arzo, Mélissa Guex, Cosima Grand, Charlotte Huldi, Kayije Kagame, OHNE ROLF, Catol Teixeira sowie Zirkus FahrAwaY.

Weitere Auszeichnungen

Die Eidgenössische Jury für Darstellende Künste kürt zudem «the wizard is not real» von lisa laurent zur Schweizer Tanzproduktion 2025. Als Schweizer Theaterproduktion 2025 wird «4/5 oder von der Kunst, keine Fahrstuhlmusik zu werden» der Gruppe Zell:stoff ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit der Stanley Thomas Johnson Stiftung vergibt das BAK den June Johnson Newcomer Prize 2026 an Ludovico Paladini.

Ausschreibung 2027

Eingaben für den June Johnson Newcomer Prize 2027, die Schweizer Tanzproduktion 2026 sowie das Kulturerbe Darstellende Künste können bis zum 13. Oktober 2026 eingereicht werden. Alle Informationen dazu finden sich auf der Website des BAK unter den Ausschreibungen Darstellende Künste.

Wichtig für Gesuchstellende: Die bisherige FPF-Plattform wird durch das neue eSubventionen-Portal der Bundesverwaltung ersetzt. Für die Nutzung ist ein neues AGOV-Kundenkonto nötig, idealerweise mit derselben E-Mail-Adresse wie bisher auf der FPF.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert